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 Schattenkind Kapitel 1 Leseprobe Übersetzung

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Zvezda
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BeitragThema: Schattenkind Kapitel 1 Leseprobe Übersetzung   Di Dez 27, 2011 11:55 am


Ich bin sicher, Ohio ist ein ganz schöner Ort. Aber für mich ist er gerade die Hölle. "Wie", fragte ich, "kann die Luft hier so viel Feuchtigkeit enthalten? Da kann ich ja gleich schwimmen gehen." Meine Schwester grinste neben mir in der späten Nachmittagssonne. "Benutze deine Magie, um sie los zu werden." "Zu viel Arbeit. Die Feuchtigkeit kommt immer wieder", brummte ich. Jasmine war wie ich in der trockenen Hitze von Arizona aufgewachsen, so konnte ich nicht verstehen, warum sie nicht die gleiche Abneigung gegen diese Bedingungen der hohen Sommertemperaturen hatte. Wir beide übten Wetter Magie aus, aber ihre konzentrierte sich in erster Linie auf das Wasser, so lässt sich ihre Blasiertheit erklären. Oder aber war es nur die Widerstandsfähigkeit der Jugend, da sie über 10 Jahre jünger war als ich. Vielleicht, aber nur vielleicht, weil sie nicht im fünften Monat schwanger war und zusätzliche 10 Pfund schwere Nachkommen mitschleppen musste. Die Überhitzung zog mir meine ganzen Reserven und Kräfte aus dem Körper damit alles noch langsamer voran ging als sowieso schon. Es könnte auch möglich sein das mich die Hormone etwas reizbar machten. "Wir sind fast da", sagte eine höfliche Stimme. Es war Pagiel. Er war der Sohn von Ysabel, einer der nuttigsten Adelfrauen die ich kannte, und sie hatte nicht mal mehr die Hormone um das zu entschuldigen. Pagiel hatte die Persönlichkeit seiner Mutter nicht geerbt, zum Glück, und besaß ein Händchen für die Kreuzungen zwischen der Anderswelt und der menschlichen Welt. Jasmine und er wetteiferten darum. Er war etwa im gleichen Alter wie sie und die Tatsache, dass ich eine Teenager Escorte für meine Arzttermine hatte kränkte mich. Als würde das noch nicht reichen erlitt ich auch viele Verletzungen in den letzen Monaten.

Ein Häuserblock weiter stand die Hudson Damen Klinik unter den sorgfältig beschnittenen Birnenbäumen und ordentlichen Reihen von Geranien. Die Klinik wurde direkt in einem Wohngebiet gebaut und versuchte ein gutes Erscheinungsbild abzugeben. Die Landschaftsgestaltung war überhaupt nicht mein Ding und ich war nicht scharf darauf diese Wanderung, von einer halben Meile, in dieser Sauna zwischen dem Tor der Anderswelt und der Klinik, zurück legen zu müssen. Die medizinische Versorgung war in Ordnung so weit wie ich das beurteilen konnte. Aber der größte Reiz an diesem Ort war, dass bisher niemand versucht hat mich zu töten. Ich war schweißgebadet als wir das Gebäude erreichten. Dieses Klima ist eklig und ich fühlte mich total klebrig. Glücklicherweise trafen wir auf eine Welle von Klimaanlagen als wir durch die Tür gingen. Es war herrlich für mich und ein Wunder für Pagiel. Ich beobachte immer gern sein Gesicht wenn er den ersten Windstoß spürt. Er ist in der Anderswelt aufgewachsen wo Magie Wunder bewirken konnte. Aber das hier? Kalte Luft von einer Maschine hergestellt? Das ist ein richtiges Wunder für ihn.

"Eugenie", sagte die Rezeptionistin. Sie war mittleren Alters und mollig. Ein Hauch Stadtluft hing über ihr. "Sie sind mit ihrer Familie hier sehe ich." Wir gaben Pagiel als unseren Bruder aus, der Einfachheit halber. Das nahm uns auch jeder ab. Jasmine hatte Rotblonde Haare, meine waren hellrot und Pagiels kupferrot. Wir könnten Werbung für die Nationale Solidarische Rotschopf Gruppe machen. Wenn so etwas existieren würde. Niemand in der Klinik schien es zu wundern das ich meine Teenager-Geschwister mitgebracht habe. Vielleicht war das hier normal. Wir saßen im Wartezimmer und ich sah das Pagiel die Jeans unangenehm war. Ich verbarg ein Lächeln und tat so als würde ich es nicht bemerken. Er fand menschliche Kleidung hässlich, aber Jasmine und ich hatten darauf bestanden das er sie tragen musste wenn er ein Teil meines Geburtshilfekommando werden wollte. Normalerweise bevorzugen die Herrschaften Seide und Samt, mit Schnörkeln und Puffärmeln. Vielleicht hätte er das an der Westküste bekommen aber nicht hier in Mittelamerika. Als die Schwester kam blieben die beiden im Wartezimmer. Jasmine hat mich eigentlich immer begleitet aber nach einem peinlichen Zwischenfall, als Pagiel versucht hatte jemanden mit einem Milli Vanilli Klingelton anzugreifen, haben wir beschlossen es sei besser wenn er nicht allein blieb. Ich gebe zu ,es war schwer ihn für den Fehler seines Handelns zu kritisieren.


Ich ging zu einer Ultraschalluntersuchung. Als Mutter von Zwillingen wurde ich in eine Risikokategorie eingestuft und hatte mehr Ultraschalluntersuchungen als jemand mit einer normalen Schwangerschaft. Ich lag auf der Liege und es wurde ein Haufen Gel auf meinem Bauch verteilt, bis es mit der Ultraschallsonde verteilt wurde. Doch plötzlich war meine Launenhaftigkeit, all mein Sarkasmus und all die hochmütigen Gefühle verschwunden. Und wurden durch panische Angst ersetzt. Da waren sie, die Dinge, für die ich mein Leben riskieren und sich das Schicksal der Welt entscheiden würde. Um fair zu bleiben, die Bilder waren nur lückenhafte schwarz-weiße Formen, wenn sie auch mit jedem Besuch mehr zu Babys wurden. Aber diese Bilder waren schon eine Verbesserung da ich eine Weile dachte ich würde Aliens auf die Welt bringen und nichts Menschliches oder Adliges. "Ah, da ist ihr Sohn", sagte die Ärztin und zeigte auf die Linke Seite des Bildschirms. "Ich war mit ziemlich sicher das wir es irgendwann erkennen würden." Mein Atem stockte. Mein Sohn. Als sie die Ultraschallsonde bewegte um einen besseren Winkel zu bekommen blitzte sein Profil auf, kleine Arme und Beine und einen abgerundeten Kopf, der sehr menschlich aussah. Dieses winzige Geschöpf, dessen Herzschlag auch deutlich hörbar war, soll der Eroberer der Welten sein? Er schien sehr klein und verletzlich und ich fragte mich, nicht zum ersten Mal, ob es eine gute Idee war die Schwangerschaft fortzusetzen. Hätte ich ihn so hintergehen können? Hätte ich ihm das Leben nehmen können? Kann ich den Mann der laut Prophezeiung versuchen würde die Menschkeit zu versklaven noch weiter in mir tragen? Also ob man meine Gedanken lesen könnte bewegte sich seine Schwester auf der anderen Seite des Bildschirms. Sie war die treibende Kraft die Schwangerschaft nicht abzubrechen. Wenn ich aufgegeben hätte die Welt vor meinem Sohn zu retten wäre ich auch verantwortlich an ihrem Tod gewesen. Ich hätte ihr das nicht antun können. Ich könnte es ihm sogar nicht antun. Es spiel keine Rolle was die Prophezeiung sagt. Beide verdienen eine Chance, frei von dem was das Schicksal angeblich für sie bestimmt hat, zu leben. Könnte ich doch nur alle Leute überzeugen die mich töten wollen. "Alles sieht gut aus," sagt die Ärztin. Sie legte die Ultraschallsonde beiseite und der Bildschirm wurde schwarz, hüllte meine Kinder wieder in die Schatten ein. "Vollkommen normal." Normal? Wohl kaum. Doch wenn ich in den Untersuchungsraum geführt werde und die Ärzte mit mir sprechen, ist immer alles normal. Normal, normal, normal. Klar, benötigen Zwillinge zusätzliche Beobachtung, aber ansonsten war jeder der Meinung ich sei der Beweis einer perfekten Schwangerschaft. Keiner von ihnen hatte eine Ahnung was ich jeden Tag durchmachen musste. Keiner von ihnen wusste, wenn ich an meinem Bauch herunter sah, dass ich mich mit dem Bild quälte das in meinem Namen den zwei Welten Gewalt angetan wird. "Haben sie schon eine Bewegung gespürt?" fragte die Ärztin. "Es müsste bald so weit sein." Bilder von Aliens kamen mir in den Sinn. "Nein, ich denke nicht. Wie werde ich es wissen?" "Nun, es wird ziemlich offensichtlich sein. In der späteren Schwangerschaft. Sie werden flatternde Bewegungen fühlen. Manche Leute sagen, es wäre als würde ein Fisch herum schwimmen. Sie werden es wissen wenn es passiert." Ich schauderte und ich war mir nicht sicher was ich davon zu spüren bekam. Trotz der Veränderungen in meinem Körper, war es noch leicht dies als eine körperliche Krankheit zu betrachten. Es war nur der Ultraschall, der mich daran erinnerte das es tatsächlich Menschen waren die in mir heran wuchsen. Ich war mir nicht sicher ob ich schon bereit war sie auch zu fühlen. Die Ärztin warf einen Blick auf ihr Klemmbrett. "Ehrlich gesagt, alles sieht gut aus." sagte sie. "Ich bin die ganze Zeit müde", konterte ich. "Und ich bin ständig kurzatmig und hab Probleme beim bücken. Ich meine, ich kann es zwar noch aber es ist nicht einfach." "Das ist alles normal." "Nicht für mich." Für meinen Lebensunterhalt habe ich früher Geister vertrieben und Monster verprügelt. Sie zuckte die Achseln. "Sie haben zwei Menschen in ihrem Bauch. Es wird noch schlimmer bevor es besser wird." "Aber ich habe eine Menge Dinge zu tun. Mein Lebensstil ist ziemlich, ähm, aktiv." Sie blieb unberührt. "Sie müssen sich anpassen."




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